Samstag, 4. Mai 2013

Wildes Deutschland2

Der Schwarzmilan gilt, wie seine deutschsprachigen Trivialnamen
Wassermilan oder Seemilan belegen, als stark wassergebundene Art.
















Die Bevorzugung von Lebensräumen in Wassernähe, insbesondere
von baumbestandenen Seeuferabschnitten, von Aulandschaften, oder
von Baumreihen entlang langsam fließender Flüsse, ist jedoch nur bei
Vögeln, die in der nördlichen Paläarktis brüten, stark ausgeprägt.














 

 
Der Schwarzmilan hat als Nahrungsgeneralist und Nahrungsopportunist
ein weitgefächertes Nahrungsspektrum. Er jagt lebende Beutetiere, ernährt
sich jedoch ebenso von Aas und verschiedenen Abfällen, wie sie etwa in
Schlachthäusern oder Fischfabriken anfallen. Auch Mülldeponien werden
nach verwertbaren Resten abgesucht. Er kann lebende Beute bis zur Größe
eines kleinen Hasen und lebende Fische fast bis zu seinem Eigengewicht
erbeuten und davontragen, meistens sind seine Beutetiere jedoch kleiner.


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